Joachim Weimann, Prof.

Prof. Dr. Joachim Weimann

Fakultät für Wirtschaftswissenschaft (FWW)
Lehrstuhl VWL, insb. Wirtschaftspolitik
Gebäude 22, Universitätsplatz 2, 39106, Magdeburg, G22C-210
Vita

Auswahl

Biographie:

  • Geboren am 14.02.1956 in Düsseldorf
  • 1976-1981 Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität Bielefeld
  • 1987 Promoviert und 1992 habilitiert an der Universität Dortmund am Lehrstuhl für Finanzwissenschaft von Prof. Dr. Wolfram Richter
  • 1992 Ruf an die Ruhr-Universität-Bochum
  • Seit 1994 Inhaber des Lehrstuhls VWL III an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
  • Weitere Rufe an die Universitäten Graz, Bochum, Göttingen

 

Weitere Informationen:

  • Geschäftsführer der „Business School Magdeburg“.
  • Seit 1998 Mitglied des akademischen Senats der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.
  • Seit Juli 2006 Vorsitzender der "Gesellschaft für experimentelle Wirtschaftsforschung e.V."
  • Mitglied des sozialwissenschaftlichen Ausschusses des Vereins für Sozialpolitik (Vorsitz 2006-2008)
  • Direktor des Instituts für Standortforschung und Steuerpolitik Magdeburg e.V.
  • Leitender Direktor des MaxLab ("Magdeburger wirtschaftswissenschaftliches Experimentallabor")
  • Seit 2009 Mitglied des Fachkollegium Wirtschaftswissenschaften der DFG. Ende der Amtszeit 2012.
  • Leiter der Auswahlkommission für die offene Tagung des Vereins für Socialpolitik 2002 in Innsbruck.
  • April 97: Berufung in das "Nationale Komitee für Global Change Forschung, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des BMFT. Erneute Berufung für die zweite Mandatsperiode im Dezember 1999. Ende der Mitgliedschaft 2001.
  • Seit 1997: Mitherausgeber des "Jahrbuchs für ökologische Wirtschaftsforschung"

 

Forschungsinteressen:

Für mich ist es kein Widerspruch, die Volkswirtschaftslehre als eine angewandte Wissenschaft zu sehen und dennoch Grundlagenforschung zu betreiben. Dieser "Spagat" findet seinen Ausdruck in einer Zweiteilung der Forschungsaktivitäten. Die Umweltökonomik und die Wirtschaftspolitik bilden den anwendungsbezogenen Teil, in dem es darum geht, wirtschaftstheoretische Modelle und Konzepte auf konkrete Fragestellungen der allgemeinen Wirtschaftspolitik anzuwenden. Die Tatsache, dass ich mich dabei lieber auf die Anwendung mikrotheoretischer Modelle konzentriere, ist nicht nur eine Frage des Geschmacks, sondern vor allem Ausdruck einer gewissen Risikoaversion (welcher Makroökonom weiß schon, ob er wirklich im richtigen Lager steht ?).

Die Grundlagenforschung konzentriert sich auf die entscheidungstheoretischen Grundlagen unserer Disziplin und bedient sich vorwiegend experimenteller Methoden. Mich interessiert, wie Menschen Entscheidungen treffen. Dass sie sich überwiegend nicht vollständig rational verhalten, hat sich mittlerweile auch unter Ökonomen herumgesprochen. Wenn dennoch fast alle ökonomischen Modelle an der Annahme strikter Rationalität festhalten, liegt das daran, dass wir von einer deskriptiv erfolgreichen Theorie eingeschränkt rationalen Verhaltens, die wir als Grundlage für ökonomische Modelle verwenden könnten, noch weit entfernt sind. Einer solchen Theorie etwas näher zu kommen, ist das Ziel der Experimente, die wir am Lehrstuhl durchführen. Dazu kommt eine immer stärker interdisziplinäre Forschung. Beispielsweise kooperiert der Lehrstuhl seit 2008 mit den Neurowissenschaften der Universität Magdeburg und baut eine neuroökonomische Forschungsbasis auf.

 

Zurück zum Seitenanfang

Publikationen

Lehrbücher

 

Monographien

 

2018

2017

2016

2015

2014

2013

2011

2010

2009

2008

2007

2006

2005

  • Die Bedeutung von allokativer Effizienz und Anreizen als Kernbotschaft umweltökonomischer PolitikberatungZeitschrift für angewandte Umweltforschung, Sonderheft 15, 2005, 69-83.

2004

2003

2002

2001

  • The Supply Side of Organ Allocation, zusammen mit Axel Ockenfels, Analyse und Kritik, 23, 2001, 280-285
  • Reformstau in Deutschland?Wirtschaftsdienst 81 (9), 2001, 495-498.
    Perspektiven der Umweltökonomik, in Wolfgang Franz et al. (Hrsg.), Wirtschaftspolitische Herausforderungen an der Jahrhundertwende - Wirtschaftswissenschaftliches Seminar Ottobeuren, 2001, Mohr Siebeck, Tübungen

Bis 2000

 

Zurück zum Seitenanfang

Lehrveranstaltungen

Letzte Änderung: 22.02.2019 - Ansprechpartner:

Sie können eine Nachricht versenden an: Webmaster
Sicherheitsabfrage:
Captcha
 
Lösung: